Unterm Mond
Es war ein Sichelmond
scharf und spitz
auf der Seite liegend
mit einem hellen Stern darueber
unter dem wir herfuhren
in die Riesenstadt hinein/
Er hatte sicher seine Hand im Spiel
dass der Taxifahrer unser Hotel dann
doch noch fand, und sich ehrlich
freute mit uns
waehrend Nachtgestalten stumm winkten
am Pannenstreifen und an
Hausdurchfahrten, aus dem Schatten
die Ampeln zaehlten uns die
Sekunden herunter, bis sie freigeben wuerden,
aber wir hatten keine Zeit/
Wenige Stunden spaeter
taumelten wir bereits
durch das Stadtgewuehl
-wenn sich jemand rechtens
aengstigen will in diesem Land
dann bitte vor einer Strassenquerung!-
von der Sonnensenge
gerade noch verschont
von Geschaeftigen am Strassenrand
die Richtung gewiesen/
Der Gang der Stadt schien nicht
im mindesten bekuemmert um uns
wir kletterten zwischen abgestellten Motorraedern
aufgetuermten frischgemachten Stuehlen
und dem offenen Kanal am Strassenrand
unseres Weges, unter den Blicken der
Rohrmacher Tischler Handyverkaefer
und haben auch nicht jeden gefragt nach seiner
sinnvollen Beschaeftigung/
Der Golestan-Palast ist
ein Ort zum Leben
schattiger Garten (Garten!)
und 5 Museen...
hier trat uns Jazer entgegen:
unser Stadtfuehrer heute
Gasthaus Geldwechsel und
Internetcafe
und wer weiss was noch alles/
Jazer: von allen, die uns freundlich
ansprachen diesen ersten Tag
sprach er am besten Englisch
(Lehrer)
so behuetet sind wir
so beachtet, besonders
von den Frauen
(im Flugzeug hab ich ja gesehen
wie sie wirklich sind
bevor sie diese Kopftuecher
ueberziehen)/
So zieh ich meine erste
Lehre aus der Geschichte:
Wer Angst vor Fremden hat
hat sie zu Haus begruendeter
vor den eigenen Nachbarn
liebe Gruesse nach Hause
aus Teheran
es wurde Morgen, wurde Abend, 1.Tag!





scharf und spitz
auf der Seite liegend
mit einem hellen Stern darueber
unter dem wir herfuhren
in die Riesenstadt hinein/
Er hatte sicher seine Hand im Spiel
dass der Taxifahrer unser Hotel dann
doch noch fand, und sich ehrlich
freute mit uns
waehrend Nachtgestalten stumm winkten
am Pannenstreifen und an
Hausdurchfahrten, aus dem Schatten
die Ampeln zaehlten uns die
Sekunden herunter, bis sie freigeben wuerden,
aber wir hatten keine Zeit/
Wenige Stunden spaeter
taumelten wir bereits
durch das Stadtgewuehl
-wenn sich jemand rechtens
aengstigen will in diesem Land
dann bitte vor einer Strassenquerung!-
von der Sonnensenge
gerade noch verschont
von Geschaeftigen am Strassenrand
die Richtung gewiesen/
Der Gang der Stadt schien nicht
im mindesten bekuemmert um uns
wir kletterten zwischen abgestellten Motorraedern
aufgetuermten frischgemachten Stuehlen
und dem offenen Kanal am Strassenrand
unseres Weges, unter den Blicken der
Rohrmacher Tischler Handyverkaefer
und haben auch nicht jeden gefragt nach seiner
sinnvollen Beschaeftigung/
Der Golestan-Palast ist
ein Ort zum Leben
schattiger Garten (Garten!)
und 5 Museen...
hier trat uns Jazer entgegen:
unser Stadtfuehrer heute
Gasthaus Geldwechsel und
Internetcafe
und wer weiss was noch alles/
Jazer: von allen, die uns freundlich
ansprachen diesen ersten Tag
sprach er am besten Englisch
(Lehrer)
so behuetet sind wir
so beachtet, besonders
von den Frauen
(im Flugzeug hab ich ja gesehen
wie sie wirklich sind
bevor sie diese Kopftuecher
ueberziehen)/
So zieh ich meine erste
Lehre aus der Geschichte:
Wer Angst vor Fremden hat
hat sie zu Haus begruendeter
vor den eigenen Nachbarn
liebe Gruesse nach Hause
aus Teheran
es wurde Morgen, wurde Abend, 1.Tag!





weichensteller - 18. Aug, 15:40